2021.01.29
Endlich wieder im „SEGEL-FIEBER“. Allerdings nur beim zuschauen, aber das in aller Dramatik. Nicht umsonst wird die legendäre Einhand-Segelregatta „Vendéé Globe“ rund um die Welt „Everest der Meere“ genannt.
Noch eine besondere Erwähnung hat sich der Deutsche Boris Herrmann verdient. Als erster deutscher Segler in dieser Regatta kämpfte er sogar um die ersten Plätze und landete nur deswegen auf dem fünften Platz, weil er kurz vor dem Ziel von einem Fischkutter gerammt und durch Bootsschaden verlangsamt wurde.
Ein grandioser Erfolg für jeden Einzelnen der Extrem-SeglerInnen, darunter 6 Frauen. Den Siegern und auch allen Anderen herzliche Glückwünsche!!!
Am 20. November letzten Jahres fiel der Startschuss und gestern segelten die ersten von 33 Booten nach ca. 80 Tagen ins Ziel.
1989 wurde diese Regatta ins Leben gerufen und findet seitdem alle 4 Jahre statt. Glücklicher Sieger 2021 wurde der Franzose Yannick Bestaven, der zwar erst als dritter ins Ziel kam, aber durch vorher gesammelte Zeitpunkte dann verdienter Erster wurde. Eine abenteuerliche Leistung.
Der eigentlich wirklich echte „Einhand-Segler“, der Franzose Damian Seguin, dem von Geburt an eine Hand fehlt, fuhr als sechster ins Ziel. Mit dieser grandiosen Leistung geht er als einer der größten Helden in die Vendéé-Globe-Geschichte ein. Wunderbar.


