Hitzeschlacht: Der Young-Moon-Sailors-Cupsieger 26 steht fest

Eine eigene Regatta nur für die Jugend – das ist die Idee hinter dem Young Moon Sailors Cup, den SCS-Regattachef Klaus Berger erfunden hat.
Die Sommerhitze des bisher heißesten Tages des Jahres lag brütend über dem See, als acht junge Mondsee-Segler und -Seglerinnen auf Ilcas und Zooms hinaus aufs Wasser segelten, um auf den Startschuss von Wettfahrtleiter Peter Kubesch zu warten. Zum ersten Mal ging der von SCS-Regattabeirat Klaus Berger erfundene „Young Moon Sailors Cup“ am vergangenen Sonntag über die Mondseebühne. Sieben Crews – sechs Einzelkämpfer oder Einzelkämpferinnen sowie eine Zweibuben-Crew – hatten gemeldet und trotzten dem extrem heißen Sommertag. Vier Wettfahrten waren geplant, drei davon gingen auch tatsächlich über die Bühne, dann hatte die Wettfahrtleitung Mitleid mit den jungen Seglerinnen und Seglern und entließ sie vom Regattakurs zurück nach Hause in den heimatlichen SCS- sowie UYC-Hafen. Die Idee hinter dem Young Moon Sailors Cup erklärte SCS-Regattachef Berger bei der Siegerehrung danach so: „Wir wollten hier am Mondsee ein professionelles Rennen für den Nachwuchs ins Leben rufen, bei dem die Junioren und Juniorinnen nicht als Beiwerk zu den großen Booten starten, sondern ihre eigene Regatta haben. Das haben wir nun mit dem Young Moon Sailors Cup geschafft und wir bieten dem seglerischen Nachwuchs damit eine Rennen, bei dem er sich beweisen kann.“
Die Wettfahrten selbst waren trotz zunächst verhaltenem Wind spannend, gewertet wurde jeweils wie bei den Großen nach Yardstick-Einstufung, das brachte zusätzliche Spannung. Es gab Positionskämpfe, knappe Bojen-Umrundungen, kleinere Missgeschicke, kurz: Alles war wie bei den Großen. Zwar kamen kleinere Blessuren vor und auch die eine oder andere Unpässlichkeit, die extra zur Sicherheit angeschipperte Wasserrettung aus Loibichl bekam aber nichts zu tun und konnte den Rennen entspannt zusehen.
Young Moon Sailor des Jahres 2026 wurde Theo Kluppenegger vom Union Yacht Club, der sich gegen die harte Konkurrenz durchsetzte und den stylischen Sigespokal sowie die Regatta-Uhr, gestiftet von Sponsor Callidus, stolz entgegennehmen durfte. Der zweite Platz ging an die extra aus Zell am See angereiste Zoe Gumpold, auch sie erhielt einen Pokal in Form eines in Form des SCS Logos stilisierten Segelbootes sowie eine Regattauhr. Dritter wurde Leo Frischling vom UYC. Die an den Start gegangenen SCS-Nachwuchssegler konnten sich diesmal leider nicht nach vorne durchkämpfen: Die Zweier-Crew aus Gabriel Kratzer und Christoph Rohrmoser landete auf dem siebten Rang, Sarah Kubesch musste mit Problemen während der ersten Wettfahrt aufgeben. Doch letztendlich waren unter diesen schwierigen klimatischen Bedingungen alle acht Teilnehmenden Nachwuchsseglerinnen und -segler ganz große Sieger und der SCS-Vorstand gratuliert allen herzlich zur Bewältigung der Herausforderung. Zur detaillierten Ergebnisliste geht es hier, einfach klicken.
Wir hoffen alle auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr beim Young Moon Sailors Cup 27! +++






