Ladies Cup 26: Lachende Ladies, viel Wind und super Kulinarik
Wettfahrtleiterin und OeSV-Vizepräsidentin Sabrina Stückler sowie SCS-Regattchef Klaus Berger haben ganze Arbeit geleistet: Sie haben den aus vergangenen Jahren wiederbelebten Ladies Cup des SCS gleich bei seiner ersten Neuauflage am 4. Juli zu einer rundum gelungenen Veranstaltung werden lassen. Dementsprechend gab es den ganzen Tag über bei allen teilnehmenden Damen-Crews auch nur lachende Gesichter zu sehen. Sieben Crews mit insgesamt 16 Damen hatten sich zu diesem Neustart des Ladies Cup in Schwarzindien eingefunden, sogar ein Team vom Kärntner Millstättersee war extra an den Mondsee gereist – und es wurde eine wirklich gelungene, spannende Regatta. Das Wetter war perfekt, der Wind sogar mehr als perfekt. Der Kängurustart, den sich Regattachef Berger als passendes Format zur Inangriffnahme des Dreieckskurses direkt vor der Clubausfahrt ausgedacht hatte, tat sein übriges, um für Spannung und Spaß zu sorgen.
Von Beginn an entwickelte sich ein unterhaltsames rennen mit voll fokussierten Crews, beachtlichen Schräglagen zwischendurch und auch ein wenig Drama ab und an sowie letztendlich einer unangefochtenen Siegerin: Die knapp 16-jährige Sarah Kubesch vom SCS, die mit einer Club-Zoom und damit einem gewissen Yardstick-Vorteil ins Rennen ging, konnte die Gunst der Zeitgutschrift an der Startlinie und ihren Heimvorteil voll nützen – sie landete einen eindrucksvollen Start-Ziel-Sieg. Mehr noch – sie gewann mit beinahe einer ganzen Runde Vorsprung auf die zweitplatzierte Crew von der SCS-Nachbarmarina „Weiße Taube“, bestehend aus Steuerfrau Heidrun Lehner, Brigitte Brunner, Brigitte Wiesinger sowie Susanne Strasser auf einer Sunbeam 23. Auf dem dritten Platz landete die Kärntner Crew vom KYCM aus Millstatt, bestehend aus Verena Egger und ihren Töchtern Nora und Marie, die auf der von SCS-Mitglied Alexander Fuchs zur Verfügung gestellten Sunbeam 22.1 ins Rennen gegangen war. Aber auch auf den hinteren Rängen gab es ausschließlich Siegerinnen, denn die zweistündige Wettfahrt über fünf Runden verlangte mit wechselnden Windstärken – am Ende gut 4 Beaufort – und Böen zwischendurch den Ladies-Crews wirklich alles ab. Ein besonderes Hurra! geht dabei an Liese Katschinka, die mit ihren 84 Jahren den Kurs an der Pinne einer alten Sunbeam 22 als älteste Starterin gemeinsam mit Waltraud Kugler bravourös und auf beeindruckende Weise meisterte. Die Sunebam-Crew landete mit nur minimalem Rückstand auf Platz 7 und machte dem SCS ebenso wie die Crew Anneliese Strauß | Caro Forstner | Maria Feytl auf einer Sunbeam 22,1 alle Ehre.
Nach dem Rennen war dann vor dem Dinner: Hannelore, Gattin von SCS-Ehrenpräsident Bernhard Prack, hatte ein wunderbares Menü zubereitet, außerdem lag es auch an den fein ziselierten Erfrischungsgetränken von Clubmitglied Nicole, dass an diesem schönen Sommertag am Mondsee nicht nur seglerisch, sondern auch kulinarisch alles erstklassig war und es nur lachende Ladies gab.
Die Männer spielten an diesem Tag im SCS tatsächlich lediglich die zweite Geige, was ja auch genauso vorgesehen war. Kommenden Sommer wird es die nächste Auflage des Ladies Cup am Mondsee geben. Wettfahrtleiterin Sabrina Stückler und Regattachef Klaus Berger, die am Ende des wunderbaren Seglerinnen-Tages beide hochzufrieden Bilanz zogen, hoffen im nächsten Jahr auf 12 bis 15 teilnehmende Damen-Crews, idealerweise natürlich auch von anderen Seen und ebenso aus anderen Bundesländern. Besonderer Dank gilt SCS-Clubmitglied Andreas Gfrerer, Wirt und Hotelier des berühmten Salzburger Arthotels Blaue Gans, der den Siegespreis – ein luxuriöses Dinner in seinem Hotelrestaurant – als Sponsor zur Verfügung gestellt hat. +++









