Ansegeln 26: Viel Spaß, Rekordteilnahme und einige Premieren

Zieldurchfahrt vor Hilfberg-Kircherl: Die Crew Kohlbacher auf ihrer Dolphin war am heurigen Ansegeltag nicht zu schlagen.
Da soll noch einer behaupten, wir beim SCS haben es nicht mehr drauf. Nachdem die Clubregatten der vergangenen Jahre mit einer zumeist marginalisierten Teilnehmerzahl auskommen mussten, war heuer wieder alles anders. 14 teilnehmende Crews – ein Rekord zumindest der vergangenen Jahre – haben unser Ansegeln wieder zu einer echten Regatta werden lassen und die Debüt-Wettfahrt unter der Ägide des neuen Regattachefs Klaus Berger zu einem Erfolg. Die Entscheidung des Vorstandes Ende des vergangenen Jahres, das An- und Absegeln ab heuer nicht mehr wie in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem UYC durchzuführen sondern wieder als eigene Regatta, hat sich als richtig erwiesen – ebenso wie die vereinfachte Kurssetzung mit Start und Ziel vor der SCS-Hafeneinfahrt, die sich vergangene Saison bereits beim neuen Generations Cup bewährt hat.
14 Crews gingen also am 9. Mai ins Rennen und es gab dabei einige Premieren. Zunächst einmal ist da Ossi: Ossi ist der alte, aber in erstaunlich erstklassigem Zustand befindliche Korsar des im vergangenen Jahr leider verstorbenen Schwiegervaters und Clubmitglieds von Vizeobmann Viktor. Oberbootsmann Andreas und Clubfotograf Fabian haben ihn auf Viktors Vermittlung hin erworben und sind beim Ansegeln zum ersten Mal auf dem edlen Holzboot ins Rennen gegangen. Es wurde ein höchst respektabler vierter Platz. Und da ist dann die neue Tempest-Crew, die auf Viktors gelber Zitrone (statt auf seinem grünen Monster, der alten Sunbeam 22) ins Rennen gegangen ist: Bisher wurde die Tempest bei Clubveranstaltungen ja meist vom Duo Lassnig-Berger gesegelt. Weil Klaus die Wettfahrtleitung innehatte, übernahm diesmal Viktors Schwiegersohn Richard den zweiten Platz an Bord. Die neue Crew schlug sich ausgezeichnet, am Ende wurde es der zweite Platz. Noch eine Premiere – besser gesagt die Wiederaufnahme einer Gepflogenheit: Weil der Job der früheren Kombüsenchefin Shiva Liberty bisher nicht nachbesetzt wurde, hat am Regattatag unser Fritz Neuwirth das Kommando in der SCS-Küche übernommen und die Crews und Helfer ausgezeichnet verpflegt (Würstel und Chili). Und zu guter Letzt hat sich ein neuer Helfer gemeldet, der für den verletzten Clubredakteur Klaus Puchleitner heldenhaft eingesprungen ist und auch die Fotos hier gemacht haq: Danke Martin Klaushofer für das Engagement. Das gilt natürlich für das gesamte Helfer- und Helferinnenteam, das beim heurigen Ansegeln neben Wettfahrtleiter Klaus Berger auch noch aus Caro Forstner – und eben Martin – bestand.

Ossi on fire: Nach dem von Viktor (li. hinten) vermittelten Kauf schafften die neuen Besitzer Andreas und Fabian (Mitte vo.) auf dem schönen alten Korsar den ausgezeichneten 4. Platz.

Hielten wie gewohnt die niederländischen Fahnen im SCS hoch: Unsere beiden holländischen Clubmitglieder Marian und Rob auf ihrer Sunbeam.

Drache unter der Drachenwand – Herbert Eders edler Holzdrache mit Viktor Lassnigs schneller Tempest im Hintergrund ersegelte den 8. Rang.
Doch nun last but not least noch zur Siegercrew: Monika und Edgar Kohlbacher mit Sohn Florian waren an diesem Tag wirklich unschlagbar und segelten als erste über die Ziellinie. Sowohl nach Yardstick-Wertung wie auch am Wasser blieben sie mit ihrer Dolphin unangefochten voran und konnten letztendlich auch vom Duo Lassnig-Schneidawind auf der schnellen Tempest nur herausgefordert, nicht aber ernsthaft gefordert werden. Herzliche Gratulation zum verdienten Sieg. Insgesamt vier Jugend-Crews aus dem Union Yachtclub waren als Gäste auf Einladung von Sarah Kubesch ebenfalls am Start, am besten von ihnen schnitt Theo Kluppenegger auf einer Zoom 8 des UYC ab, er schaffte den dritten Platz.
Resümee von Regattachef Klaus Berger am Ende der Veranstaltung: „Es war super.“ Das Endergebnis des Ansegelns ist unter diesem Link (einfach hier klicken) auf unserer Website abrufbar. Das gesonderte Generations-Cup-Ergebnis, das dann gemeinsam mit dem Absegeln über die Vergabe des heurigen Generations Cup entscheidet, wird in den kommenden Tagen veröffentlich. Wir freuen uns schon auf die nächste Regatta, das ist unser 12-h-Rennen am 20. Juni, Plakate werden demnächst hängen und wir hoffen auch hier wieder auf eine engagiertere Teilnahme von Mondsee-Seglerinnen und -Seglern als in den vergangenen Jahren. Die Anmeldefrist läuft bereits, zur Anmeldung bitte einfach auf diesen Link hier klicken. +++




