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Regatta

Siegerehrungen 2025: Ehre, wem Ehre gebührt

9. November 2025 by

Siegerehrung ´25: Mondseecup, Saispeedmaster, Clubmeister, Absegeln – Vizeobmann Viktor führte sie als Prolog zum Maronibraten durch.

 

Clubmeister 2025: Sarah Kubesch und Rolf Plinke.

Mondseecupsieger 2025: der General, der im Ruderboot zur Siegerehrung anreiste.

Im Rahmen des traditionellen Maronibratens gingen auch heuer wieder die Siegerehrungen zum Absegeln, zum Sailspeedmaster-Bewerb und zum Mondseecup über die Bühne. Außerdem wurden die Clubmeister 2025 geehrt. Beginnen wir gleich mit diesen – bei den Männern ging der Clubmeistertitel heuer an Rolf Plinke, bei den Damen zum zweiten Mal nach 2024 wieder an Sarah Kubesch – im Namen aller SCS-Mitglieder sei hier herzlich gratuliert. Mondseecup-Sieger wurde heuer Carli Reinhard, von allen der Kürze und Einfachheit halber nur „der General“ (sprich: „Tscheneral“ 😉 )genannt. Stilsicher kam er mit dem Ruderboot angereist, um die schwere, schwere Trophäe des Mondseecupsigers in die Höhe zu stemmen. Sailspeedmaster 2025 wurde Rolf mit Konstantin Plinke, das Absegeln ging ebenfalls an Rolf Plinke mit Sohn Konsti und Edgar Kohlbacher in seiner Crew. Herzlichen Glückwunsch zu den seglerischen Leistungen – auch an alle, die im heurigen Jahr bei den diversen Regatten mitmachten! +++

Absegeln ´25: Turbulenz am Ende trotz Flaute zu Beginn

27. September 2025 by

In der Flaute: Ganz …

… links Sarah Kubesch, in der Mitte die Crew Stückler …

… und ganz rechts das Team Plinke mit Kohlbacher-Verstärkung.

Alles startete beim diesjährigen Absgegeln am 27. September ruhig – nämlich mit totaler Flaute. Beinahe zwei Stunden lang herrschte am gesamten See Windstille, auch die drei Starter des SCS – Rolf und Konsti Plinke mit Edgar Kohlbacher sowie Mathias Stückler mit Georg Kurzbauer und Max Reczej sowie dazu Sarah Kubesch – mussten warten, warten und wieder warten. Dann kam ein Lüftlein auf und die erste der beiden geplanten Wettfahrten konnte nach mehrmaliger Verschiebung doch noch gestartet werden. Die erste Wettfahrt ging an die UYC-Crew Carli|Haberl|Trucker auf ihrer Z Rennjolle Oanda vor dem UYC-Team Bölz|Busecker|Jancik|Kluppenegger auf einer RJ20Z Rennjolle, auf dem dritten Platz landete Theodor Kluppenegger ebenfalls vom UYC auf einer Zoom 8. Beste SCS-Mannschaft wurde das Team Plinke|Plinke|Kohlbacher auf einer Sun Odyssey 29 (4. Gesamtrang) vor Sarah Kubesch auf ihrer Zoom 8 (6. Gesamtrang) und der Mannschaft Stückler|Kurzbauer|Reczej auf einer Elan S3 (16. Gesamtrang), die mit einem technischen Gebrechen zu kämpfen hatte. Veranstaltet und gemanagt wurde das gemeinsame Absegeln wie auch schon in den vergangenen beiden Jahren heuer wieder vom Union Yachtclub am gegenüberliegenden Seeufer.

Richtig turbulent wurde es dann bei der zweiten Wettfahrt, als endlich ordentlich Wind aufkam: Gleich acht Boote legten einen lupenreinen Frühstart hin, worauf Rennleiter Markus Schneeberger nichts anderes übrig blieb als abzuschießen. Weil ein Neustart jedoch wegen der langen Wartezeit auf Start Nummer eins das Zeitlimit sprengte, konnte die zweite Wettfahrt nicht mehr über die Seebühne gehen und die Wertung von Wettfahrt eins wurde automatisch zum Regatta-Ergebnis. Das Gesamtergebnis ist auf der UYC-Website unter diesem Link abrufbar.

Die drei SCS-Crews nach dem Rennen zufrieden unter der Clubfahne.

Die drei Teilnehmer-Crews, die das SCS-Fähnchen wieder einmal hoch hielten (gleich zwei Teams unter den Top 6), waren trotz der langen Flaute zu Beginn alles in allem zufrieden, lediglich die Elan-Crew haderte ein wenig mit den technischen Problemen, die eine bessere Platzierung verhindert hatten. Doch für ein Gruppenfoto für Berichterstatter Klaus Puchleitner fanden sich dann alle sehr gern und bereitwillig unter der SCS-Clubfahne ein. Die Siegerehrung wird wie schon in den beiden vergangenen Jahren gemeinsam mit der Siegerehrung für den Mondseecup und für den Sailspeedmaster-Bewerb 2025 beim Maronibraten am 8. November im SCS über die Bühne gehen. +++

Blaues Band ´25: Ohne Wind geht’s nicht geschwind

17. August 2025 by

Kaum Wind, nur selten ging’s ein wenig voran.

Die ganz große Flaute kennzeichnete das diesjährige Blaue Band, den Höhepunkt jeder Mondseer Regattasaison, der auch im heurigen Sommer wieder vom Union Yachtclub auf der gegenüberliegenden Seeseite ausgerichtet wurde. Etwas mehr als 50 Crews traten mit ihren Schiffen an, drei davon starteten für den SCS: Rolf Plinke mit Sohn Konsti auf ihrer Sun Odyssey und Andreas Fischer-Colbrie auf seiner Farr 30, der diesmal nicht für den UYC, sondern nach langer Pause wieder einmal für den SCS ins Rennen ging. Andreas Fuchs auf seinem Jollenkreuzer-Oldie mit Vorschoter Philipp Schönthal hatte vor dem Start mit Materialproblemen zu kämpfen und konnte demzufolge nicht rechtzeitig ins Rennen gehen.

Besondere Ereignisse aus SCS-Sicht: keine. Beim Start war Taktieren wegen der beinahe permanenten Windstille unmöglich, das galt auch für den Großteil der Wettfahrt, die diesmal zweigeteilt über unterschiedlich lange Kurse führte. Das Team Plinke wählte den kurzen Kurs mit Wendeboje unmittelbar beim Guglhupf und schaffte den 13. Endrang im kurzen Rennen. Das Team Fischer-Colbrie nahm die lange Wettfahrt über den gesamten See und zurück in Angriff und wurde am Ende Sechster im langen Rennen. Noch eine SCS-Beteiligung gab es: Viktor Lassnig und Klaus Puchleitner hielten auf der Wartenfels bei der Wendeboje des kurzen Kurses Wacht und führten das Bojenprotokoll.

Wendebojenprotokollführer Viktor

Ein korrektes Endergebnis der langen Wettfahrt (Sieger: Team Johann Golfer | Johannes Eder | Stefan Eder auf einer Sunbeam 22.1) sowie das Ergebnis der kurzen Wettfahrt finden sich unter diesem Link (einfach klicken) beziehungsweise unter diesem Link. Die kurze Wettfahrt gewann das Team Jakob Skolaut | Benedikt Pilz auf einer 29er. +++

 

I’m sailing in the Rain: Clubregatta ´25 im Salzkammergut-Schnürlregen

6. August 2025 by

I´m sailing in the rain, hätte Frank Sinatra vermutlich gesungen, wäre er Teilnehmer an unserer heurigen Clubregatta gewesen. Beim Hinausfahren zur Startlinie war alles noch halbwegs in trockenen Tüchern im wahrsten Sinne des Wortes – doch pünktlich mit dem Startsignal von Wettfahrtleiter Andreas Dvorak öffnet der Himmel seine Schleusen. Das tat der Begeisterung allerdings keinen Abbruch, sechs Kielboot-Crews und immerhin vier jugendliche Teilnehmer auf unserer Feva und den Lasern hatte sich an die Regatta herangewagt, komme da von oben was wolle.

Ein besonderes Lob sei unserem Nachwuchs ausgesprochen, der den verkürzten Jugendkurs trotz Regens tapfer in Angriff nahm und ihn auch absolvierte – ein Bravo also an Sophia Gloning, David Dvorak, Alex Lassnig, Jakob Dvorak, Gabriel Grazer, Christoph Rohrmoser, Luca Höller und Jugend-Coach Vicy Dvorak! Bei der Siegerehrung war Ihnen auch ein Sonderapplaus aller anwesenden SCS-Mitglieder sicher – und die tolle Idee von Rennleiter Dvorak und Headcoach Vicy Dvorak wird im nächsten Jahr sicher wiederholt. Das Detailergebnis der Jugend-Regatta kann unter diesem Link abgerufen werden.

Siegerehrung zur Clubregatta 2025: Vor allem die vier tapferen Jugend-Crews erhielten Applaus.

 

Bei den Großen gab es auf dem dem anspruchsvollen Kurs – die Luv-Boje war backbords hinter das Bojenfeld der Segelschule gelegt – spannende Manöver und durchaus den einen oder anderen Positionskampf. Den Takt gab zunächst die Crew Mussger (Frank Kronemann, Klaus Mussger, Michael Grünbichler) vor, die dann aber nach dem ersten Drittel des Kurses von der späteren Siegercrew Plinke (Vater Rolf mit Sohn Konstantin) eingeholt wurde. Federführend beim Erkennen der Situation war zunächst auch die Crew Gloning (Christopher Gloning, Viktor Lassnig), die jeweils früh umlegte und damit stets goldrichtig lag. Am Ende schaute der zweite Schlussrang heraus. Vom Pech verfolgt war das Team Kohlbacher (Edgar Kohlbacher, Johannes Gfrerer), bei dem sich die Reffleine der Fock mehrmals verklemmte und dem bereits aufgezogenen Spinnaker eine Zeit lang dessen Nachbrenner-Funktion nahm. Und erstmals überhaupt war auch die Elan von ÖSV-Vizepräsidentin Sabrina Stückler ins Rennen gegangen, allerdings nicht mit der Frau Vice-President an Bord, sondern mit Sohn Matthias samt Freunden. Es wurde schlussendlich ein ehrenvoller sechster Rang für die Crew Stückler (Matthias Stückler, Max Recsey, Georg Kurzbauer, Charlotte Ernst).

Der Regen spielte jedenfalls – wie auch beim nachfolgenden Clubfest (Bericht unter diesem Link) keine Rolle, alle Teams waren mit Feuereifer und großem Engagement bei der Sache und wurden vom Wettfahrtleiter bei der Siegerehrung auch ausdrücklich für ihren Einsatz gelobt. Im Vergleich zum Ansegeln – ein (!) SCS-Schiff – war die Teilnehmerzahl diesmal jedenfalls akzeptabel, für das Absegeln am 27. September hofft der Vorstand nach der Diskussion bei der Mitgliederversammlung nun auf ein weiter wachsendes Teilnehmerfeld. Das genaue Ergebnis der Clubregatta 2025 kann unter diesem Link abgerufen werden. +++

Generations Cup 5.7: Erfolgreiche Premieren aller Art

6. Juli 2025 by

Die drei erstplatzierten Crews inklusive Nachwuchshoffnungen Alex und Marie plus künftige Nachwuchshoffnungen Viktoria und Maxi.

 

Gleich mehrere Premieren gab es am 5. Juli beim „Generations Cup 5.7“, der zum allerersten Mal ausgetragen wurde und damit für sich selbst bereits eine Premiere darstellt. Zusätzlich sah die Überraschungsregatta den ersten Sieg des Grünen Monsters der Familie Lassnig – und das beim Premierenrennen von Jung-Segler Alex, der zusammen mit Opa und SCS-Vizepräsident Viktor an der Pinne und Marie, Tochter von SCS-Oberbootsmann Andreas, an den Start gegangen war. Nächste Premiere: Johannes Gfrerer führte sein frisch erworbenes Schiff, das noch gar keinen Namen trägt, zum ersten Mal unter Regattabedingungen hinaus auf den See. Und schlussendlich feierte auch eine völlig neue Wertung, erfunden im SCS, ihre Premiere – daher auch der Name „Generations Cup“: Gewertet wurde zwar nach Yardstick-Punkten, allerdings erhielten jene Crews, deren Steuermann über 60 Jahre alt war, pro zwei Jahre Lebensalter über 60 einen Yardstick-Punkt zusätzlich gutgeschrieben – und umgekehrt wurde allen Steuerleuten unter 60 einer abgezogen.

Der Gedanke dahinter: Segeln ist eine sportliche Angelegenheit – und ebenso wie das Yardstick-vystem den Unterschied zwischen schnellen und fast so schnellen Schiffen auszugleichen versucht, wollen wir beim Generations Cup den (nur viellicht vorhandenen) Fitness-Unterschied zwischen sehr jungen und fast so jungen Seglern und Seglerinnen ein wenig ausgleichen.

Schmetterling gegen Spinnaker, Drachenwind gegen Schmittenwind, Crew Lassnig gegen Team Zembacher – die späteren Sieger auf dem Grünen Monster, hier knapp hinter den am Ende Zweitplatzierten.

Doch warum jetzt überhaupt Generations Cup und warum „Überraschungsregatta“? Die Sache ist so: Eigentlich hätte am 5. Juli der Drachenwandpokal für Boote der Tempest-Klasse stattfinden sollen. Weil aber nur vier Teilnehmer ihr Kommen zugesagt hatten, gab es eine Absage. Also erfanden Viktor Lassnig und Clubredakteur Klaus Puchleitner kurzerhand während zweier kleiner Biere den Generations Cup. Zusatzgedanke: Bloß nix Kompliziertes – das Rennen sollte einfach, überschaubar, aber dennoch knackig sein. Daher: Start- und Ziellinie direkt vor dem Club, einmal hin einen oder zwei Kilometer in Richtung Guglhupf, und gleich wieder zurück, zack, bum, und fertig. Keine Startverzögerungen wegen Windrichtungsdwechsel, keine Starbojen-Umplatzierungen, rund zwei Stunden Dauer und danach: Schweinsbraten made by Shiva. Einfach, aber gut. Freude am Segeln sollte im Vordergrund stehen.

Monika und Otto Gachowetz, die gerade des Weges kamen, wurden als Peer Group um ihre Meinung zur Idee gefragt und fanden: „Guter Gedanke, gehört umgesetzt, wir machen mit.“ Und schon war das neue Format auf der Welt. Ein paar Telefonate, ein paar WhatsApp-Nachrichten, und das Teilnehmerfeld war zusammen. Schließlich wurde noch Klaus Berger als Rennleiter engagiert, und damit stand fest: Alles paletti, alles klar, die Sache geht über die Bühne.

Die Siegercrew Marie, Alex und Viktor (v.li.n.re.)

Zweiter Günter Zembacher, Rennleiter Berger.

Sabine Plinke mit dem Preis für den dritten Platz.

Um es kurz zu machen: Das Format war ein voller Erfolg, alle hatten Spaß, und entgegen dem Trend in dieser Saison hatten binnen kürzester Zeit elf Crews ihre Teilnahme zugesagt. Um Punkt 10 Uhr machten sich dann am Samstag neun davon auch tatsächlich auf den Weg: Team Saaf auf Sunbeam 25, Team Walter auf Surprise ⅞, Team Kohlbacher auf Dolphin 81, Team Gfrerer auf Sun Odyssey 28.1, Team Mussger auf Sunbeam 22.1, Team Gachowetz auf Sunbeam 27, Team Kubesch auf Skippi 650, Team Plinke auf Sun Odyssey, Team Zembacher auf Sunbeam 22.1 und Team Lassnig auf Sunbeam 22. Das Rennen verlief spannend, es gab einige Freibord-an-Freibord Kämpfe, und alle Crews schlugen sich tapfer, aber immer höchst fair.

Sieger der Herzen: Shiva und ihr Schweinsbraten, den nur sie so zubereiten kann.

Der Überraschungssieg ging wie schon erwähnt an das Grüne Monster der Crew Lassnig, die das Team Zembacher auf den zweiten Platz vor dem Team Plinke auf Rang drei verwies. Erstaunlich: Auch ohne die spezielle Generations-Wertung wäre das Rennen beinahe gleich ausgegangen, lediglich zwei Positionsverschiebungen hätte es bei normaler Yardstick-Wertung gegeben. Spaß hatten jedenfalls alle und zufrieden war nach der Regatta ebenfalls das gesamte Teilnehmer- und Teilnehmerinnenfeld. Später Höhepunkt war nach der Siegerehrung außerdem der spezielle  Schweinsbraten made by Shiva, die damit bewies, dass sich so eine Mahlzeit, ist sie erstklassig zubereitet, nicht nur im Winter sondern auch im Hochsommer konsumieren lässt …

Zusammenfassend kann man sagen: Die Idee Generations Cup hat ausgezeichnet funktioniert – und wird mit Sicherheit fortgesetzt. Vielleicht wird ja im kommenden Jahr sogar ein richtiger Cup daraus – also eine kleine, feine Rennserie. Man wird sehen. +++

Sonnwendregatta ´25: Bojen, Leger und das Rätsel des verschwundenen Ankers

23. Juni 2025 by

Frühstück mit Liberty, Lassnig und Herrn Bojen (v.li.n.re.).

Der Tag war jung und schön wie die frühe Salma Hajek, als der Berichterstatter, Herr Leger, am See eintraf. Gemeinsam mit Herrn Bojen wollte er mit der Phönix die vier Bahnmarkierungs-Tonnen für die diesjährige Sonnwendregatta zu Wasser bringen – doch zunächst einmal: Frühstück. Chefköchin Liberty, Regattachef Lassnig und Bojen saßen bereits am Tisch, als Leger zu Ihnen stieß. Die Sonne schwang sich soeben über Kulmspitze und Mondseeberg in Richtung Himmel. Während man der Eierspeis den Garaus machte, konnte sie sich nur schwer zwischen zartem Altrosa und sattem Dottergelb entscheiden. Die ersten Regattateilnehmer trafen ein. Lassnigs Schwiegersöhne Schneidawind und Krispel hatten ohnehin vor Ort übernachtet und kamen zu dieser sehr frühen Morgenstunde gerade langsam in die Gänge, während das Team Plinke|Ölz das Einfahrtstor des SCS passierte, welches mit lautem Quietschen zur Seite fuhr. Lassnig, Bojen und Leger konnten ihre Enttäuschung kaum verbergen: Nur drei Teilnehmer insgesamt erschienen zur lange angekündigten, traditionellen Sonnwendregatta des Clubs. Team Kubesch hatte am Vorabend abgesagt, weil ein Familienmitglied in Kroatien festsaß. Ein UYC-Mitglied, welches seine Teilnahme fix zugesagt hatte, erschien nicht, und der Nachwuchs von ÖSV-Vizepräsidentin Stückler war nicht aus den Federn der Matratzen des in der Box vertäuten Bootes zu bewegen.

Daher: drei Teilnehmer, Negativrekord.

„Fahren wir trotzdem raus und werfen die Bahnmarken“ ins Wasser, sagte Bojen zu Leger, also stach man auf der Phönix in See.

Mit gekonnten Handgriffen, die er nach Jahren des Bojenlegens wie im Schlaf beherrschte, ließ Bojen die Bojen zu Wasser, während Leger die Phönix mit sicherer Hand über den See dirigierte. Die Sonne stieg und stieg, wurde gleißend, man näherte sich der sechs-Uhr-Marke und damit der Startzeit. Lassnig hatte die Wartenfels an die Startlinie bugsiert, und schließlich gab Enkerl A das Signal, welches ein formidables Tröten war, so wunderschön, gefällig und in die Glieder fahrend als wäre es die Posaunen von Jericho.

Bild: Puchleitner

ÖSV-Vizepräsidentin Stückler wurde abgeschleppt.

Der Start verlief reibungslos. Plinke|Ölz kamen sofort in Fahrt, während Scheidawind|Krispel noch ein wenig mit Wenden, Halsen, Fock, Großsegel und dem ganzen Zeug zu kämpfen hatten. Das Team Zauner, das lediglich aus Zauner bestand und dem ein Sonderstart hinter dem Guglhupf genehmigt worden war, segelte bereits den See herauf zur nordwestlichen Wendeboje. Der Wind durchkräuselte das Wasser mit sanfter Zärtlichkeit, es ließ sich gut vorankommen. Lassnig und Bojen, die beide die vorangegangene Nacht mit der Evakuierung einer Grappa-Flasche (Details waren im Nachhinein nicht mehr herauszufinden) verbracht hatten, entschlossen sich jeweils zu einem Nickerchen. Leger schleppte die ÖSV-Vizepräsidentin ab – nämlich per Phönix mit ihrer Skeeta in Richtung Guglhupf, wo sie abseits der Regatta Segel zu setzen sowie zu foilen beabsichtigte. Mehr Aufregung gab es während der ersten Hälfte des Regattatages nicht. Leger begann, sich zu fadisieren und darüber nachzudenken, wie er über diese Ereignislosigkeit denn jemals einen auch nur halbwegs unterhaltsamen Bericht Bericht schreiben sollte. Er fand keine Lösung und tippte Nonsens vor sich hin.

Das Team Plinke (li) und Ölz (re) kommt nach gutem Start in die Gänge.

Das Clubgelände füllte sich, Bojen startete mit Libertys Unterstützung versiert mittägliche Grillbemühungen, welche in saftige Koteletts, balkanische Cevapcici, Bratwürstel und mit Curry bestreute Hühnchen-Spieße mündeten. Fangruppen strömten am Nachmittag sonder Zahl in den Club und kümmerten sich – weil die Regatta außer Sicht hinter dem Guglhupf ihr Unwesen trieb – um Mittagessen, Badefreuden und das Okkupieren von Schattenplätzen für Liegstühle und Luftmatratzen. Oder so. Das Regattageschehen wurde im wahrsten Sinne des Wortes teilnahmslos verfolgt, also: gar nicht. Leger unternahm mit Lassnigs Enkelsohn A eine Kontrollfahrt hinaus auf den See, um die drei Teilnehmer zu fragen, ob eh alles okay sei. Ergebnis: Eh alles okay. Gelangweilt machte sich Leger danach auf den Weg zu Bojen, um ein frisch gegrilltes Kotelett auszufassen.

Eines von drei teilnehmenden Booten: die „Drachenwind“, das grüne Monster.

Dann kam mehr Wind auf, das Rennen gewann an Dramatik. Die Drachenwind mit Schneidawind an der Pinne nahm Fahrt auf, das grüne Monster durchschnitt schneidig den Wind („Nomen est Omen“, sollte Steuermann Schneidawind später sagen), matchte sich mit der Sun Odyssey von Plinke und Ölz sowie der Beneteau von Zauner. Lassnig und Enkel A, welcher sich noch mit einem überdimensionalen Stück Karottenkuchen gestärkt hatte, begaben sich auf die Wartenfels, um ihre Zieldurchfahrtsbereitschaft in Bereitschaft zu versetzen. Bojen hatte sich bereits zu einer Samstagabend-Sommerparty verabschiedet, also dachte Leger darüber nach, wen er zum Einsammeln der Bojen rekrutieren könnte, einen Bojen II sozusagen. Ihm fiel niemand ein. Dafür sollte dem Mann noch eine große Herausforderung bevorstehen.

Nachdem er nämlich keinen zweiten Bojen gefunden und die Anstrengungen der Bojen-Hebung ohne Bojen in Angriff genommen hatte und die Befreiung der Plomberg-Boje mit ihrem 15-Kilo-Anker aus dem dunklen Wassergrab am Seegrund unter Aufbietung übermenschlicher Kräfte und Einsatz seines ebenso übermenschlichen Bäuchleins als Gegengewicht gemeistert hatte, dirigierte er die Phönix in Richtung rote Boje auf Höhe Hammerlmühle. Mit unnachahmlicher Eleganz bediente Leger das Steuer des Schlauchis, welches sich ebenso leichtgängig mit zwei Fingern bewegen ließ wie die neue Fock am Grünen Monster von Schneidawind und Krispel (Insider-schmäh, Details nachzufragen bei Rennchef Lassnig). Leger war zuversichtlich, seinen letzten Job des Tages problemlos absolvieren zu können. Dann aber plötzlich Rätsel und Überraschung: Wie eine Feder, viel zu leicht jedenfalls, ließ sich die rote Boje aus dem Wasser holen und Leger begann, an sich und der Wahrnehmung der Realität zu zweifeln.

„Ja, spinn ich?“, fragte sich der zum Heber mutierte Leger und murmelte in die ihn umgebende Mondseeluft:

„Wasisndalos, warumgehtndes Graffl auf oamol so leicht auffa“?

Des Rätsels Lösung: Der Anker, an den die Boje nach wie vor gebunden hätte sein sollen und den Bojen am frühen Morgen so sicher und gekonnt an die Leine geknüpft hatte, war: verschwunden. Weg. Diffundiert ins Nirwana. Dort, wo er hängen hätte sollen, baumelte lediglich ein funktionsloser Schäkel verträumt vor sich hin.

„Skandal, Diebstahl, Raub, Polizei, holt die Wasserrettung, die Feuerwehr, den Bürgermeister, James Bond!“, entfuhr es Leger, aber da niemand in der Nähe war, hörte ihn auch niemand.

Bond hätte sich ohnehin bereits im Ruhestand befunden. Desperat verstaute Leger die ankerlose Boje, fuhr heimwärts und zitterte vor dem Rapport, welchen er gleich Regattachef Lassnig zu erstatten haben würde. Doch dieser zeigte sich generös, vermutete einen diebischen Fischer oder gar den Scherz eines Außenstehenden hinter dem Ankerschwund und beruhigte Leger mit den Worten:

„Trinkst halt einfach ein Bier. Oder einen Grappa.“

Erleichtert tat Leger wie geheißen und konsumierte, weil er sich nicht entscheiden konnte, zur Sicherheit beides.

Siegerehrung mit Regattachef (v.li.n.re.): Krispel, Ölz, Plinke, Lassnig, Zauner, Schneidawind

 

Regattasieger Zauner am Weg nach Hause.

Und so verabschiedete sich der Regattatag friedlich in die ewigen Jagdgründe. Während der vergangenen zwölf Stunden hatte er Falten bekommen und sah an seinem Ende nicht mehr aus wie die junge, sondern wie die heutige Salma Hajek: überwutzelt, aber immer noch gut. Die Sonne changierte ins Purpurrote und versank in der Finsternis, alle waren zufrieden. Der See wurde ruhig und begann, die Drachenwand durch das Lampenlicht des aufziehenden Mondes, das kein Ding bloßstellt aber alle richtig einordnet, zum Hilfberg hinüber zu spiegeln. Zauner, welcher die Regatta auf seiner Beneteau klar gewonnen hatte, segelte als zufriedener Sieger nach Hause hinter den Guglhupf. Das grüne Monster, die Drachenwind, dümpelte gut am Steg vertäut vor sich hin. Plinkes Sun Odyssey, die Merlin,  machte sich in ihrer angestammten Koje draußen außen bereit für die Nacht. Plinke und Ölz hatten die Siegerehrung als Zweite über sich ergehen lassen und Krispel sowie Schneidawind freuten sich immer noch, wie cool sie ihr Schiff durch den Wind getrieben hatten.

Trotz geringer Teilnehmerzahl war es ein guter Tag gewesen. Während sich Bojen auf erwähntem Sommerfest vergnügte, fuhr Leger müde und um einen Anker ärmer nach Hause auf den Hilfberg, bereitete das Abendfressen für Clubkater Schrödinger und dessen Gefährtin Lini zu. Dann fiel er ins Bett wie am Morgen der 15-Kilo-Anker der Plomberg-Boje auf den Seegrund gefallen war. Während des Einschlafens durchdachte er noch einmal das Rätsel des verschwundenen Ankers der Hammerlmühlen-Boje.

„Das muss wohl ungelöst bleiben“, murmelte Herr Leger und fiel mit dem Gedanken an Salma Hayek (die junge Version) in einen Schlummer, der tiefer als der Mondsee an seiner tiefsten Stelle war. +++

Ansegeln ´25: Magere Teilnahme, neues Rennleitungsteam

5. Mai 2025 by

Peter und Tina Kubesch kurz vor der Luv-Boje in der zweiten Wettfahrt.

Unter ausgesprochen zurückhaltender Teilnahme der SCS-Mitglieder – lediglich Tina und Peter Kubesch auf ihrer Skippy und Tochter Sarah auf der Club-Zoom waren im gemeinsamen Starterfeld mit dem UYC vertreten – ging am 3. Mai das gemeinsame Ansegeln mit dem Union Yachtclub über die Mondseebühne. Die Windverhältnisse waren gut, die Sonne allerdings ließ sich kaum blicken. Die beiden Wettfahrten mit Start auf Höhe des Camp Austria und Kurs zur Luv-Boje auf Höhe der nördlichen Sturmwarnung gingen dementsprechend problemlos über die Bühne. Die SCS-interne Wertung war naturgemäß eine Kubesch-Familienangelegenheit: Papa Peter und Mama Tina auf der Skippy lagen schlussendlich knapp vor Tochter Sarah auf der Zoom. In der UYC-Wertung lag am Ende beider Wettfahrten das Team Pilz-Possegger-Friedl vor der Mannschaft Carli-Carli-Gubi, beide jeweils auf einer RJ20Z. Insgesamt waren aus beiden Clubs 16 Schiffe am Start, die Wettfahrtleitung hatte diesmal der SCS inne, der mit Klaus Berger einen neuen Wettfahrtleiter mit seinem Team – Caro Forstner, Andreas Dvorak und Klaus Puchleitner – ins Rennen schickte. Der bewährte Wettfahrtleiter Viktor Lassnig half auf der Wartenfels immer wieder mit Rat und Tat aus, Rolf Plinke war mit Klaus Puchleitner auf der Phönix fürs Bojenlegen verantwortlich.

Die kulinarische Seite wurde im SCS wie üblich von Shiva abgedeckt, zum Frühstück und zur Jause gab es die allseits beliebten Shiva´schen Wurst- und Käsesemmeln, als Speis´ nach dem Race wurde eine Lasagne gereicht, ergänzt um eine vegetarische Version für alle, die es wollten. Wartenfels und Phönix, unsere beiden Arbeits-Motorboote, erwiesen sich bei ihrem ersten Einsatz der Saison als gut in Schuss, ausgezeichnet gewartet, vollgetankt, blankpoliert und stets bereit. Kurz und gut: ein einigermaßen ereignisloser, aber auch problemloser erster Regattatag der Saison 2025. Allerdings auch einer, der in Sachen SCS-Teilnehmerfeld-Größe als „mangelhaft“ in die Club-Annalen eingehen wird und leider gehörige Luft nach oben aufwies. +++

Absegeln ’24: Regen und Kälte zum Ende der Segelsaison

30. September 2024 by

Ganz weit draußen: Jo Prack am Kat …

… und Tina sowie Peter Kubesch.

Hauptsache, man grüßt freundlich – wie hier das Team Plinke.

Unter denkbar schlechten Vorzeichen ging das heurige Absegeln am vergangenen Samstag über die Bühne – hielten doch Regen und ansatzweise auch spätherbstliche Kälte einiges an Herausforderungen für die Regatta-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen bereit. Noch eine Woche zuvor war zudem der Mondsee über die Ufer getreten und es schien gar nicht sicher, ob das Absegeln überhaupt würde stattfinden können. Doch bis zum Regattatag hatte sich der See-Pegelstand wieder normalisiert, also nahmen insgesamt 17 Crews, davon vier vom SCS, das Rennen in Angriff: Präsident Johannes Prack pilotierte seinen Kat, die beiden Nachwuchsseglerinnen Sarah Kubesch und Judith Bayer wagten sich auf der SCS-Feva hinaus aufs Wasser. Peter, Christina und Alexander Kubesch waren mit ihrer Skippy 650 mit von der Partie, die Crew Rolf Plinke mit Edgar Kohlbacher und Matthias Lehmann startete auf der Jeanneau Sun Odyssey von Rolf, außerdem war auch noch Gerhard Wörndl beim Team von Andreas Fischer-Colbrie, der für den UYC antrat, mit an Bord. Die Regatta zählt zur SCS-Clubwertung, deren Gesamtsieger sich dann Clubmeister 2024 nennen dürfen. Unterstützt wurden die Crews wie schon üblich wieder von Shivas Wurtsemmelservice. Und wer wollte, konnte nach den Wettfahrten ihre Köttbullar probieren.

Judith (li.) und Sarah schlugen sich wacker.

Der Regatta-Gesamtsieg ging an das Team Frischling/Frischling/Schmalzl/Zauner vom UYC, die Crew Kubesch/Kubesch/Kubesch wurde vor Jo Prack Sechste, das Team Plinke/Kohlbacher/Lehmann landete auf dem 13. Platz. Die Zweier-Crew Kubesch/Bayer schlug sich wacker und ließ immerhin eine Mannschaft hinter sich, wobei Sarah und Judith der Kälte geschuldet – in der kleinen Feva kann das durchaus beschwerlich werden – nach der ersten Wettfahrt den SCS-Hafen ansteuerten. Die SCS-Clubwertung gewann folgerichtig das Team Peter, Christina und Alexander Kubesch. Die clubinterne Siegerehrung findet dann – gemeinsam mit der Kür der Clubmeister und der Siegerehrung des diesjährigen Sailspeedmaster-Bewerbes – beim Maronibraten am 2. November statt.

Zur vollständigen Ergebnisliste des heurigen Absegelns geht es unter diesem Link (einfach klicken). Mehr Bilder vom Absegeln (auch zum Download) finden sich hier auf der SCS-Website unter dem Menüpunkt „Mitglieder“ sowie dann dem Submenüpunkt „Vorstandsmeldungen“. +++

 

Blaues Band ´24: Das Segeln in den Zeiten der Flaute

16. August 2024 by

„Zäh, war es, sehr zäh“, kommentierte SCS-Präsident Johannes Prack, der mit seinem Kat in die Wettfahrt gegangen war, das heurige Blaue Band. Peter Kubesch – mit Gattin Tina, Tochter Sarah und Sohn Alexander auf ihrer Skippy unterwegs – assistierte: „So wenig Wind wie selten zuvor“. Rolf und Konstantin Plinke auf ihrer Jeanneau Sun Odyssey, die sich zwischendurch sogar gewisse Chancen ausgerechnet hatten, fielen dank größtenteils totaler Flaute sogar aus der Wertung, weil die Rennleitung während des Rennens plötzlich 17 Uhr als letztmögliche Durchgangszeit über die Ziellinie festgelegt hatte. Eine Maßnahme, die von so mancher Seite hart kritisiert wurde. Schon der Start gestaltete sich als eine Art Standbild mit zwischenzeitlicher Zeitlupe – gut 15 Minuten dauerte es, bis auch der letzte Teilnehmer die Startlinie überquert hatte. Tapfer hielt jedenfalls die gesamten fast acht Stunden lang die 14-jährige Maja Lehmann durch, die sich mit einem der SCS-Laser allein auf den Weg gemacht hatte.

Maja unterwegs: Mit ihrem SCS-Laser pfeilte sich die erst 14-jährige SCS-Nachwuchsseglerin (im Bild links mit der orangen Schwimmweste) nach dem Start von hinten durch das halbe Feld nach vorne – eine durchaus respektable Performance.

Auch Maja kam ins Ziel, fiel jedoch ebenfalls dem ein wenig willkürlich festgesetzten Zeitlimit der UYC-Wettfahrtleitung zum Opfer. Kurz nach dem Start hatte sie jedoch sogar alles von hinten aufgerollt und sich mit dem Laser durch das mehr oder weniger stillstehende Feld (die schnellen Racing-Schiffe inklusive) bis ins solide Mittelfeld nach vorne gepfeilt. Kurzzeitig lag sie sogar deutlich vor dem waschechten Libera-C-Racer der Wolfgangsee-Crew um Florian Raudaschl (auf dem Bild in der rechten Hälfte am oberen Rand zu sehen). Am Ende blieb dann aber leider nur: nicht in der Wertung. Trotzdem gut gemacht, Maja – bravo! Der hinterfragenswerte Beschluss der Rennleitung der Zieldurchfahrt bis spätestens 17 Uhr hatte zur Folge, dass von den gestarteten 40 Booten lediglich 23 gewertet wurden. Von allen gestarteten SCS-Crews schafften es nur das Team Kubesch als Gesamtsiebte, die Crew um Gerhard Wörndl auf der Esse als 14. und Jo Prack als 23. (am Wasser wurde er Dritter) in die Wertung. Der Link zum Endergebnis: einfach hier klicken. +++

 

 

Sunbeam Cup 2024 mit zwei SCS-Crews am Start

12. August 2024 by

All ready to rumble: SCS-Crew Nr. 1 (Anneliese und Dieter auf der Brise) und …

… SCS-Crew Nummer 2 (v.li.hi. n.re.u.: Maya, Viktoria, Antonia und Matthias) auf der Wanda.

Klein, aber fein war in diesem Sommer der Beitrag des SCS zum Sunbeam Cup, der am 10. und 11. August unter der Schirmherrschaft des UYC über die Bühne ging: Nur zwei Crews aus unserem Club nahmen an den Wettfahrten teil: Anneliese Strauss und Dieter Schenk hatten sich kurzfristigst entschlossen, ihre Brise ins Regattarennen zu schicken. Langfristig geplant hatte hingegen Klaus Berger, der sich schon seit Wochen darauf gefreut hatte, mit seiner bereits aus dem Vorjahr bewährten Kids-Crew auf der Wanda von Alexander Fuchs ins Rennen zu gehen: Maja Lehmann als Steuerfrau, Bruder Matthias an der Großschot und Antonia sowie Viktoria Gfrerer als Managerinnen am Vorschiff.  Schon Donnerstag und Freitag wurde fleißig trainiert – galt es doch, die Leistung aus dem vergangene Jahr zu bestätigen, man hatte damals in derselben personellen Besetzung einen höchst respektablen achten Platz herausgefahren. Einigen der etablierten Regattateilnehmer vom Mondsee waren die Kids unter Bergers Anleitung dabei so richtig um die Ohren gesegelt.

Heuer begann jedoch alles ein wenig mit Pleiten, Pech und Pannen. Schon auf den ersten paar hundert Metern verklemmte sich die Vorschot an der Winsch, die Kids mussten die Fock streichen. Und just als das SCS-Serviceboot mit den beiden Kläusen (Berger und Puchleitner) zu Hilfe eilen wollte, ging dort wegen einer defekten Tankanzeige der Sprit aus. Viktor Lassnig musste mit der Wartenfels ausrücken, um die Phönix zur Wanda zu schleppen, der eine Klaus setze zu den Kids über und der andere dümpelte am Schlepptau zurück in den heimischen Hafen. Weil genau zeitgleich auch noch zwei Wasserrettungs-, ein Polizei- und ein Feuerwehrboot unter Blaulicht kreuz und quer durch die Mondseebucht pfeilten (ein Notruf war eingegangen und die Einsatzkräfte befanden sich auf der Suche nach der Not), herrschte kurzzeitig Chaos am See. Von all dem unbeeindruckt befand sich das Regattafeld am Weg Richtung Guglhupf. Die erste Wettfahrt musste von der Kids-Crew jedenfalls aufgegeben werden, die Brise hielt sich tapfer im Hauptfeld. Die zweite Wettfahrt nahm die Kids-Crew dann wieder  in Angriff, während das Brise-Team pausierte. Klaus Berger war diesmal von Anfang an an Bord der Wanda und man erreichte bei der zweiten Wettfahrt einen achten Platz, das Endergebnis des Vorjahres wurde also bestätigt. Bilanz des ersten Segeltages aus SCS-Sicht daher: durchwachsen.

Anfahrt zum Start in Regattatag 2 – links die Kids-Crew auf der Wanda mit Coach Klaus, rechts die Brise mit Anneliese und Dieter.

Auf ein Neues am zweiten Regattatag, dem Sonntag: Pünktlich zu Mittag begaben sich Wanda und Brise in perfekter SCS-Eintracht in Richtung Start, der von der Wettfahrtsleitung allerdings – anders als in der Steuermannbesprechung angekündigt – von der nördlichen in die südliche Seehälfte verlegt wurde. Ergebnis: Alle Boote hatten ein laaaange, laaaange Anfahrt zu bewältigen, der Startschuss fiel erst mit großer Verspätung gegen 14 Uhr. Statt der angekündigten zwei kurzen Wettfahrten nördlich des Gugelhupfs gab es dann eine südlich – und wieder eine laaange, laaaaange Rückfahrt. Die beiden SCS-Crews schlugen sich wacker: Anneliese Strauss und Dieter Schenk belegten mit ihrer Brise schließlich den zwölften Endrang, die Kids-Crew landete unmittelbar dahinter auf dem 13. Platz, ließ also immerhin drei Teams hinter sich. Das Regatta-Wochenende wurde im SCS mit Hamburgern und Zwetschkenknödeln von Shiva beschlossen. +++

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