Unser SCS bei der Österreichischen Segelbundesliga 2019 – Neusiedl am See

Unser SCS bei der Österreichischen Segelbundesliga 2019 – Neusiedl am See

Der Start in die Segel-Bundesliga ging heuer vom 3.-5.Mai vor Neusiedl im Bundesleistungszentrum mit 18 Teams aus Österreich über die Bühne. Der Wetterbericht versprach zum Saisonbeginn reichlich Wind und winterliche Temperaturen. Der SCS war mit Steuermann Johannes Prack, Sabi Stückler, Peter Kubesch und Bernhard Prack auf der Regatta-Sunbeam 22.1 unterwegs und hatte vor der ersten Wettfahrt ganze 15 min Zeit, um die wichtigsten Manöver bei blinkender Starkwindwarnung einzustudieren. 
Mit 10 sek Verspätung bei 5 Bft aus N dann am Start, zwischenzeitlich konnten wir uns auf den 3 Platz verbessern, verloren aber leider bei ca. 20 Knoten Wind am letzten Vorwind noch etwas und konnten schlussendlich 1 Boot hinter uns lassen, in 15 min Wettfahrtdauer ging einfach nicht mehr. Fazit aus der ersten Wettfahrt: Ohne Training ist es bei Starkwind schwierig einzuschätzen, wie lange man mit Gennacker fahren kann und wann die Fock rauf muss etc…. In der 2. Wettfahrt mit Böen bis 6 Bft war unser Handling schon besser, dennoch wieder nur ein Boot im Ziel hinter uns. In der 3. WF dann ein Super-Vorwindkurs ins Ziel: 1. Platz. In der nächsten WF verschenkten wir wieder 1-2 Plätze – Rang 4! Letzlich waren wir froh, die 5-6 Bft an diesem Tag heil (und auf Gesamtrang 9) überstanden zu haben.Nach dem ersten Tag wissen wir jetzt, wie man Sonnenschüsse macht und das am Neusiedlersee ab 15 Knoten Wind der Gennaker keinen Mehrwert mehr bringt. 
Der Samstag begann etwas friedlicher mit NO, O, SO, im Ziel der 1. WF aber wieder nur ein Gegner hinter uns. Die 2. begann vielversprechend als 3. an der Luvtonne, die Jury hatte aber kurz vor der Tonne eine Behinderung durch uns gesehen, rote Flagge, Gennacker bergen, Fock hinauf, Ringerl drehen. Natürlich waren alle Gegner uneinholbar entschwunden. Also den Mut nicht verlieren und in der 7. WF alles besser machen: 2. Rang. Bei leichteren Winden hatte uns ein aufmerksamer Bootstrimm sehr geholfen. Ein 4. Platz in der 8. Wettfahrt zählte dann nicht mehr, weil der letzte Flight bei einschlafendem Wind am Abend nicht mehr gestartet werden konnte.
Am Sonntag dann so an die 7 Bft aus N, 4 Grad Luft, strömender Regen und Sturmwarnung – an ein Auslaufen war nicht zu denken.
Mit unserem 12. Gesamtrang waren wir letztlich sehr zufrieden und konnten somit unser zweit bestes Bundesliga Ergebnis vom Vorjahr einstellen. Vielleicht schaffen wir vor dem nächsten Event am Wörthersee ein paar Trainingseinheiten auf den zivileren Sunbeams in unserem Club.
Unter SAP Sailing – Homepagewww.segelbundesliga.at könnt ihr alle Wettfahrten nochmal nachverfolgen.